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Ursprünge des Internets: Seite 2

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1981 sind zwei dieser neuen Netzwerke schon voll im Betrieb: das CSNET (Computer and Science Network) und das BITNET (Because It's There Network). Außerdem entstehen viele kleine andere Netzwerke für spezielle Zwecke. Interessanterweise rückt schon jetzt der soziale Aspekt des Netzes ziemlich stark in den Vordergrund: Es entstehen »virtuelle Gemeinschaften« mit gemeinsamen Interessen und Netzgemeinschaften, die sich mit dem Internet selbst beschäftigen. Vor allem Physiker, Ozeanographen und Astronomen nutzen das Netz für den Austausch und für teilweise wissenschaftliche, teilweise weniger wissenschaftliche Diskussionen über die inzwischen heftig genutzten Mailinglisten. Auch der berühmte NEWS-Dienst des USENET nimmt seine Arbeit auf und bietet allen Angeschlossenen die Möglichkeit, über elektronische Schwarze Bretter themenorientierte Diskussionen zu führen.

1983, und zwar genau am 1. Januar, schlägt die offizielle Geburtsstunde des Internets. Seit Ende der siebziger Jahre ist klar, dass auch im entstehenden Internet alttestamentlich beschriebene Probleme auftauchen würden – die babylonische Sprach- bzw. Protokollverwirrung. Deswegen startet die (D)ARPA ein Projekt, in dem ein neuer Kommunikationsstandard geschaffen werden soll. Diese Protokollsuite wird TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol) genannt. TCP/IP wird zum Esperanto der Computernetze: Jedes Netzwerk kann mittels spezieller Paketvermittlungs-Hardware, Gateways genannt, mit anderen Netzwerken verbunden werden. Alle Netzwerke, die mit dem IP-Protokoll kommunizieren, werden von da an »Internet« genannt. Am ersten Tag des Jahres 1983 werden schließlich auch das ARPANET und das militärische Defence Data Network offiziell auf TCP/IP umgestellt: Das Internet ist »offiziell« geboren!

1988 markiert ein weiteres wichtiges Jahr in der Geschichte des Internets und macht vielen zum ersten Mal bewusst, dass weltweite Vernetzung auch weltweite Gefahr bedeuten kann. Im Orwell-Jahr 1984 – Apple stellt den Macintosh vor – sind 1.000 Rechner an das Netz angeschlossen. Drei Jahre später – Compaq baut den einmillionsten Personalcomputer – sind es bereits 10.000. Ein Jahr später wird knapp ein Prozent aller 60.000 angeschlossenen Rechner vom ersten sogenannten »Internetvirus« befallen: dem Internet Worm. Robert Morris Jr., Student an der Cornell University, schreibt ein Programm, das sich selbstständig kopiert und per E-Mail im ganzen Netz verbreitet. Tausende am Internet angeschlossene Rechner werden überlastet oder von ihren Administratoren abgeschaltet. Das Internet wird über Nacht auch außerhalb seines Nutzerkreises berühmt. Als Folge des Angriffs gründet das DoD an der Carnegie-Mellon University das Computer Emergency Response Team (CERT), das bis heute mit Ablegern in allen wichtigen ans Internet angeschlossenen Ländern für die Herausgabe von Warnungen und Sicherheitshinweisen zuständig ist.

1990 kann man als das Todesjahr des ARPANET bezeichnen. Am ersten Juni dieses Jahres wird das Netzwerk nach 21 Betriebsjahren abgeschaltet. Die militärische Komponente ist schon seit Jahren im MILNET abgespalten, und kommerzielle Anbieter wie UUNET und PSI verkaufen Internetkonnektivität an neue Netzteilnehmer und ehemalige ARPANET-Knoten. Obwohl das physikalische Abschalten des Netzes fast unbemerkt bleibt, ist seine Bedeutung als Wegbereiter des modernen Internets bis heute unumstritten. Im Jahre 1990 sind in den USA viele Privatpersonen mit Modems an das Netz angeschlossen. In Europa hingegen hat das Netzwerk erst wenige Knoten und ist bei Weitem noch nicht so erfolgreich. Inzwischen sind auch neue Tools im Netz aufgetaucht. Eines von ihnen ist Archie, ein Suchsystem für FTP-Archive. Mit diesem Programm können Benutzer über TELNET (Ferneinwahl) oder E-Mail nach Programmen suchen, die auf Internetservern abgelegt sind. Archie ist der erste Service, der versucht, die Suche in der immer schneller wachsenden Informationsflut des Internets zu erleichtern. Später entstehen weitere Dienste wie z. B. WAIS (Wide Area Information Service), der Dokumente indiziert und natürlichsprachige Anfragen erlaubt.

1991 entsteht an der University of Minnesota das erste komplexere Informationssystem. Der Gopher ist ursprünglich als hierarchisch aufgebautes Campus-Informationssystem konzipiert, entwickelt sich aber bald zum ersten Browser im Internet. Leider hat die lokal konzipierte Struktur des Gopher einen entscheidenden Nachteil: Es gibt keine Möglichkeit, in den vielen tausend Gopher-Servern weltweit gezielt nach Information zu suchen. Dieses Problem löst VERONICA (Very Easy Rodent Oriented Net-wide Index to Computerized Archives). Das von zwei Studenten entwickelte System bringt wieder etwas Ordnung in den Gopherspace.

1992 baut sich ein weiteres Gespenst am Internethorizont auf: Zum ersten Mal beginnt eine Entwicklung in Europa, und zwar am CERN in Genf in der Schweiz. Der Physiker Tim Berners-Lee versucht, Übersicht über Informationsressourcen im Internet zu bekommen, und entwickelt ein Hypertext-basiertes Dokumentenformat namens HTML (HyperText Markup Language). Ein HTML-Dokument enthält neben normalem Text und Formatierungsanweisungen für Absätze, Überschriften und andere Strukturelemente auch Hyperlinks, die als Anker für andere Dokumente im Internet dienen. Jeder Link zeigt auf einen URL (Uniform Resource Locator), hinter dem sich irgendeine im Internet gespeicherte Information verbirgt. Das zugehörige Transportprotokoll HyperText Transfer Protocol (HTTP) findet schnell Anhänger im Netz. Im November 1992 listet die WWW Projects Page am CERN 26 öffentliche Server. Das ursprünglich für Kernphysiker entwickelte System verbreitet sich unter dem Namen World Wide Web (kurz WWW, W3 oder Web) bald in der Internetgemeinschaft – zumal im Jahre 1993 die erste echte Killerapplikation die Bühne betritt.

1993 wird das Jahr von Mosaic. Marc Andreesen und ein paar andere wissenschaftliche Mitarbeiter am amerikanischen National Center for Supercomputing Applications (NCSA) entwickeln ein grafisches Frontend für das WWW. Sie nennen das Programm sinnigerweise Mosaic. Dieser erste grafische Webbrowser ist in der Lage, Text, Bilder und Töne wiederzugeben, und bietet Zugriffsmöglichkeiten auf Gopher- und FTP-Server. Das Konzept der universellen Internetoberfläche erweist sich als so erfolgreich, dass Marc Andreesen zusammen mit Jim Clark, dem ehemaligen Chef der Computerfirma Silicon Graphics, eine neue Firma namens Netscape gründet. Das erste Produkt der Firma und das bis heute erfolgreichste Internetprodukt aller Zeiten ist der Netscape Navigator, eine kommerzielle Weiterentwicklung von Mosaic.

An dieser Stelle werde ich den Exkurs in die Vergangenheit beenden, nun sollten Sie eine Idee davon haben, was für eine Pionierarbeit zur Realisierung des Internets bereits geleistet wurde ... und die Geschichte geht unaufhörlich weiter.



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