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Die Philosophie

Dabei spielt es keine Rolle, wie breit die Seite ist. Wenn dann noch die ganze Seite eine Hintergrundfarbe erhält, die dem Ende des Farbverlaufs entspricht, dann geht am Ende der Hintergrundgrafik die Grafik in die Hintergrundgrafik über. Im Ergebnis ist eine theoretisch unendliche Breite möglich, da sich die Grafik horizontal wiederholt, und es ist eine unendliche Höhe möglich, da unten nach der Hintergrundgrafik die Hintergrundfarbe angezeigt wird. Im Falle eines schräg verlaufenden Hintergrundverlaufs ist diese Vorgehensweise nicht möglich, denn es würde ein sich wiederholender Farbverlauf horizontal und vertikal benötigt!

Fazit der Umsetzung des Webseitenentwurfs: Der Grafiker muss wiederholt eingebunden werden. Einige Sachverhalte lassen sich gar nicht realisieren, andere müssen etwas abgeändert werden.

Das Grundproblem dieses in der Realität häufig anzutreffenden Ablaufs ist ein Medienbruch von der Entwurfs- zur Realisierungsphase. Das Design entsteht in einer der Zielplattform fremden Umgebung, in nicht weiterverarbeitbaren Formaten.

Daraus resultieren zusammenfassend folgende Probleme:

  • Doppelte Arbeitsgänge
  • Verfälschte Prototypen
  • Fehleranfälligkeit bei Änderungen
  • Zielplattformabhängigkeit

Online- und Offline-Anwendungen
Eine gängige Anforderung in der Praxis ist, eine Anwendung zu schaffen, die als Online-Version zur Verfügung steht, und gleichzeitig eine Offline-Version zu erstellen, die auf einern Client direkt installiert werden kann.

Bislang kann dies mit einer Windows Form-Anwendung für den Client und einer ASP.NET-Anwendung für das Web realisiert werden. Beide Anwendungen können auch auf gleiche Codebestandteile zugreifen, sodass Logik nicht redundant implementiert werden muss. Das Frontend ist allerdings für beide Einsatzbereiche vollständig neu zu gestalten und umzusetzen. Dies liegt daran, dass die Designdateien einer Windows Form-Anwendung in keinster Form mit dem HTML- und ASP.NET-Code einer Webanwendung kompatibel sind.

Der resultierende hohe Aufwand und die einhergehende Fehlerverdopplung aufgrund der doppelten Entwicklung enden erfahrungsgemäß nicht mit der Realisierungsphase, sondern bringen insbesondere im Betrieb auch den doppelten Pflegeaufwand mit sich. Im Betrieb einer Offline- und Online-Anwendung potenzieren sich die Aufwendungen der immer redundant auszuführenden Änderungen.

Neue Möglichkeiten mit WPF und Silverlight
Die Windows Presentation Foundation (WPF) ermöglicht einen medienbruchfreien Arbeitsablauf vorn Prototyping bis zur Realisierung. Das neue Dateiformat namens XAML stellt die zentrale Neuerung dar. Es kann nicht nur Design, sondern auch Logik, Interaktion, Animation und sogar 3D abbilden. Abbildung 1.12 zeigt ein imposantes Beispiel einer WPF-Anwendung inklusive 3D und Animation.

Die neuen Funktionen
Das mit WPF eingeführte neue Dateiformat XAML beschreibt in menschlich lesbarer Art eine unglaubliche Fülle an visuellen und interaktiven Elementen. Details zu XAML erfahren Sie in Kapitel 2.

Neben den klassischen Steuerelernenten wie dem Button, der Listbox, der Checkbox, stehen auch zahlreiche Layoutpanels - Steuerelemente zur Positionierung von Elementen - zur Verfügung: ein

Abbildung 1.12: Eine WPF-Anwendung inklusive 3D und Animation



Grid zur tabellarischen Anordnung, ein StackPanel zur Platzierung von Elementen unter- oder nebeneinander, ein WrapPanel, welches so viele Elemente wie möglich in einer Reihe darstellt und anschließend in der nächsten Zeile fortfährt, und und und ...

Die Steuerelemente selbst sind vollständig im Design anpassbar. Und das ohne eine Zeile .NET-Code programmieren zu müssen. Es lassen sich wiederverwendbare Vorlagen für Steuerelemente definieren und diese per Drag & Drop auf andere Elemente anwenden.

Völlig neu für das UI-Design sind die Animations- und 3D-Visualisierungsmöglichkeiten. Auch diese können ohne .NET-Code vollständig in XAML visuell implementiert werden.

XAML und .NET-Code stellen zwei verschiedene Sichten auf die Visualisierung einer .NET-Anwendung dar. Somit ist mit .NET-Code auch alles abbildbar, was mit XAML abbildbar ist. Allerdings ist - der eine oder andere mag es anders erwarten - XAML-Code in der Ausführung schneller, da er direkt binär abgelegt wird.

Jedes Element kann beliebig animiert werden, seine Eigenschaften wie Farbe, Größe, Position usw. können auf einer Zeitachse intuitiv verändert werden. Auch das Auslösen von Animationen kann in WPF-Anwendungen ohne Programmierung visuell konfiguriert werden.

3D-Objekte können samt Kamera, Licht und Texturen dargestellt und animiert werden. Für die Erstellung von 3D-Objekten bieten fast alle Hersteller von 3D-Software mittlerweile Plug-Ins an (Expression Blender, Maya etc.), die einen XAML-Export ermöglichen. Speziell für das XAML-3D-Modelling hat die Firma Erain das Tool Zam3D auf den Markt gebracht.

Trennung von Code und Layout
auf technischer Ebene Das neue Dateiformat XAML beschreibt nur das User Interface einer gesamten Software. Die Logik bleibt nach wie vor Aufgabe von Klassen, die per .NET-Code den weiterführenden Ablauf einer Anwendung steuern, Eingabevalidierung durchführen, Datenbankund Dateizugriff implementieren.

Im Ansatz ist die Herangehensweise der Trennung von Code und Layout auch in der Vorgängertechnologie von WPF bei Windows Forms-Anwendungen zu beobachten: Ein Window bestand schon dort aus einer Codedatei, welche die Logik beinhaltete, und einer hinterlegten Designdatei, welche die Anweisungen für die Platzierung von Elementen beinhaltete. Diese Datei wurde bei der Platzierung und dem Verschieben von Elementen in der Design-Ansicht von Visual Studio automatisch generiert. Sie war allerdings selbst in .NET geschrieben und das manuelle Bearbeiten wurde nur rudimentär
unterstützt.



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