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Virus Enzyklopädie

Internet Security / Virus Enzyklopädie / Die Geschichte der Schadprogramme / 2002

2002

Insgesamt gab es 2002 zwölf schwer wiegende und 34 weniger ernste Epidemien, die durch Viren des Vorjahres ausgelösten nicht mitgerechnet. Virenautoren drangen in neue Plattformen, Anwendungen und Technologien ein.

Highlights 2002

Zwei neue Flash-Würmer, LFM und Donut, tauchten im Januar auf, die beide zur Ausbreitung in der .NET-Umgebung bestimmt waren. Glücklicherweise stellten sich beide als Konzeptviren heraus und es wurden keine Infizierungen registriert.

Im Mai erschienen der Wurm Spida, der SQL-Server angriff, und Benjamin, ein Virus, der eine ganze Lawine von Schadprogrammen nach sich zog, die das Dateientausch-Netzwerk Kazaa zum Ziel hatten.

Schadprogramme für Linux

Der Wurm Slapper beseitigte auch die letzten Zweifel daran, dass Linux-Anwender sich ebenso mit Fragen der Computersicherheit befassen müssen wie Anwender anderer Betriebssysteme auch. Slapper infizierte tausende von Computern unter Linux innerhalb weniger Tage. Auch die Anwender von FreeBSD wurden an den Einsatz von Sicherheitsmaßnahmen erinnert, als der neue Wurm Scalper im September FreeBSD-Computer attackierte. Allerdings war der Schaden in diesem Fall nicht so hoch wie der, den der Wurm Slapper verursachte hatte.

Professionelle Virenautoren

In diesem Jahr verfolgten die professionellen Virenautoren zunehmend kommerzielle Ziele, denn es gab einen starken Anstieg von Schadprogrammen, die finanziellen Schaden verursachten. Diese Art von Programmen stahl Passwörter, vertrauliche Daten, Informationen über den Internetzugang und andere Daten, mit denen Geschäfte zu machen sind.

Würmer

E-Mail-Würmer wie Klez und Lentin waren schon vor 2002 bekannt, allerdings wurden sie nun von einer neuen Generation von E-Mail-Würmern abgelöst, die sich ausbreiteten, indem sie eine direkte Verbindung zu dem SMTP-Server des infizierten Computers herstellten.

Diese Entwicklung war eine Folge der verbesserten Schutzvorrichtungen, die von den Anbietern verschiedener E-Mail-Programme mittlerweile in ihre Produkte integriert worden waren und die die Würmer davon abhielten, sich über MS Outlook und andere Mail Clients auszubreiten. Daher konzentrierten sich die Virenautoren nun auf Würmer, die in der Lage waren, diese Maßnahmen zu unterlaufen.

Würmer, die sich in anderen Umgebungen, wie z.B. LANs, P2P, IRC und so weiter ausbreiteten, verschwanden in diesem Jahr fast restlos von der Bildfläche.

Klez

Der folgenschwerste Ausbruch des Jahres 2002 wurde durch einen Wurm namens Klez ausgelöst. Er tauchte erstmals am 26. Oktober auf und hielt sich zwei Jahre lang auf der Hitliste der am weitesten verbreiteten Schadprogramme. Damit erzielte er einen Rekord, der bis heute nicht gebrochen wurde. Die aktivsten Klez-Klone waren Klez.e und Klez.h. Unter dem Strich war Klez Ende des Jahres für 6 von 10 registrierten Infizierungen verantwortlich.

Obgleich Klez die schwerste Epidemie des Jahres verursachte, machten ihm einige andere Würmer, insbesondere Lentin und Tanatos (alias Bugbear), scharfe Konkurrenz. Bezüglich der Anzahl der Infizierungen konnte Lentin zum Ende des Jahres Klez sogar überholen.

Sicherheitslücken

Der im Vorjahr begonnene Trend zur Ausnutzung von Sicherheitslücken wurde auch 2002 fortgesetzt. Virenautoren fixierten sich nun auf die IFRAME-Sicherheitslücke im MS Internet Explorer, um neue Würmer zu entwickeln, Klez, Lentin und Tanatos eingeschlossen. Diese Art von Schadprogrammen war Auslöser für 85% aller Infizierungen.

Klassische Viren

Interessanterweise taten sich innerhalb der Gruppe klassischer Viren in diesem Jahr die Makroviren besonders hervor. Die Makroviren für MS Word Thus, TheSecond, Marker und Flop waren die klassischen Viren mit der größten Ausbreitung. Diese Art von Malware tauchte erstmals in den späten 90er Jahren auf und erlebte 2002 eine Renaissance. Die Mehrheit der Windows-Anwender war der Meinung, Makroviren gehörten der Vergangenheit an und vernachlässigte daher unerlässliche Sicherheitsmaßnahmen, womit eine Wiedergeburt der Makroviren möglich wurde.

Die gute Nachricht ist, dass Skript-Viren und andere klassische Viren 2002 fast vollständig von der Bildfläche verschwanden.

Hoaxes

Der Aufschwung der Hoaxes aus dem Jahr 2001 hielt 2002 weiter an. Weltweit überschwemmten sich Anwender gegenseitig mit alten und neuen Hoaxes, darunterJDBGNR, Ace-?, SULFNBK, Virtual Card for You, California IBM und Girl Thing.

Zusammenfassung 2002

Zum Ende des Jahres zeigte sich eine interessante Veränderung bezüglich der Ausbreitung von Schadprogrammen. Während in den vorhergehenden Jahren die überwältigende Mehrheit der Infizierungen von einer kleinen Anzahl von Viren, meist nicht mehr als 2 bis 3, hervorgerufen worden war, wurde dieses Muster im September 2002 durchbrochen: Mehr und mehr Fälle von Virenbefall waren auf Schadprogramme zurückzuführen, die es nicht in die Top 20 schafften.

Ein geschärftes Bewusstsein der Endanwender für Sicherheitsfragen und die Bereitschaft präventive Maßnahmen zu ergreifen, spielten bei dieser Entwicklung unzweifelhaft eine Rolle. Von Anwendern korrekt eingesetzte Schutztechnologien führten zu einer sinkenden Zahl von Infizierungen, die von einem einzelnen Virus hervorgerufen worden waren.

Allerdings ist die Gesamtsumme der registrierten Infizierungen nicht kleiner geworden, was auf eine gestiegene Anzahl von Schadprogrammen in freier Wildbahn schließen lässt. Auch wenn ein einzelner Virus keinen signifikanten Ausbruch auszulösen vermochte, so ergeben alle Fälle zusammen doch eine eindrucksvolle Menge.

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